Das Dilemma zwischen Essen und nicht Essen – und WAS wir essen

Unser Dilemma ist: Ohne Essen können wir nicht sein, gleichzeitig macht uns das Überangebot an Nahrung zu schaffen. In den reichen Industrieländern haben wir hochspezielle, industriell gefertigte Lebensmittel im Überfluss, die uns den Alltag erleichtern sollen. Leider alles Essen, das unsere Welt nicht braucht und das uns und unsere Familie letztendlich auch krank macht. Kein Wunder, viele Verbraucher sind einerseits durch das Lebensmittelangebot verwirrt und andererseits können Sie mit normalen Nahrungsmitteln gar nicht mehr richtig umgehen und greifen dann bequemerweise immer mehr zu Fertiggerichten. Noch vor zwei Generationen lernte jede junge Frau aus gutem Hause den richtigen Umgang mit Lebensmitteln in einer Haushaltungsschule. Diese jungen Frauen widmeten sich meist in Folge allein dem Haushalt und den Kindern. Die jungen Eltern heute sind mit der Nahrungszubereitung oft überfordert, nicht nur, weil sie keine Zeit haben. Wenn bei ihnen zuhause nicht von jeher und regelmäßig vollwertig gekocht wurde, wissen sie auch wenig, wie echte Lebensmittel zubereitet werden. Der Siegeszug von Fertiggerichten wie Miracoli und Co. überrollt uns seit zwei Generationen unaufhaltsam. Wir werden überschwemmt von Produkten, die aus Zucker, Transfetten, Konservierungsstoffen, Farbstoffen und E-Nr.n bestehen und wundern uns, dass wir immer früher krank werden.

Parallel dazu suggerieren uns Medien, die Schönheits- und Modeindustrie, dass es wichtig ist, ständig jedem Trend hinterher zu laufen und unser äußeres Erscheinungsbild aufzuwerten. Und natürlich sollen wir dafür auch noch möglichst tief in die Tasche greifen. Nehmen wir das ernst, raubt diese Entwicklung uns und vor allem den jungen Menschen den letzten Fetzen Selbstwertgefühl. Wer keine Markenmode trägt, wird in der Schule ausgegrenzt. Viele Teenies glauben tatsächlich, dass nur schön ist, wer wie ein photogeshoptes Topmodel rumläuft. Wer da nicht mitmacht, hat es schwer, so scheint es.

Einerseits bin ich der Meinung, dass wir in unserem Umfeld durchaus darauf achten sollten, innere Werte wichtiger als äußere Werte zu nehmen. Denn, die meisten von uns sind grenzenlos überfordert, solchen TV-Idealbildern auch nur halbwegs nahe zu kommen. Es wird eben nicht jeder als Adonis geboren. Andererseits kann ich verstehen, dass jeder aus seinem Äußeren auch das Beste herausholen möchte, um sich wohl zu fühlen. Dass Sie wenigstens ein bisschen mithalten wollen, ist also ganz normal und ich kann sie dabei unterstützen.

Dazu müssen Sie sich eingestehen, wo sie stehen und ein möglichst realistisches Bild zu sich selbst bekommen. Wenn ein makelloser Körper gerade nicht Ihre Stärke ist, so haben Sie sicher andere Stärken, die es sich bewusst zu machen gilt. Mit mehr Selbstbewusstsein werden Sie auch Ihre persönliche Diätphase nicht als Eingestehen einer Niederlage erleben, sondern als Aufbruchphase in ein neues Leben mit einem schöneren Körper. Das macht es für Sie leichter, Schwierigkeiten durchzustehen, weil Sie wissen. Sie können das und Sie stehen aus sonst im Leben Ihre Frau oder Ihren Mann.

Lernen Sie mich kennen,

Ihre Josefine Schneider

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.